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Pomeranian Lovie
(Hündin)




Pomeranianhündin Lovie mit 14 Monaten. -
Wenige Wochen danach begann sie, ihr Fell zu verlieren.


Lovie heute -
5 Jahre alt

Diese Fotos veranschaulichen sehr gut, warum die Züchter dieses Rasseproblem "Black Skin Disease" nennen.
Weiter kann man hier im Vergleich zum Foto oben besonders gut den Unterschied zwischen einem normalen Fellwuchs
an den Beinen und dem übermäßigen Wachstum der Behaarung an den Beinen nach dem Ausbruch von BSD sehen.



Lovie's Besitzerin erzählt:
Aufgrund einer Verletzung, die ich mir zugezogen hatte, stellte ich Lovie nicht aus, bevor sie ein Jahr alt war.
Ich ließ sie von einer Pomeranianzüchterin in meiner Nähe trimmen, die mir Monate, bevor Lovie Probleme mit dem Fell hatte, sagte, dass das Haar um ihre Ohren nicht normal, d.h. zu langsam wuchs. Sie fragte mich, ob ich Lovie's Ohren zwischen den Besuchen bei ihr trimmte. Ich verneinte, und sie sagte, das sei kein gutes Zeichen und dass Lovie Fellprobleme haben könnte. Nun, ich verwarf diese Gedanken, da Lovie ein schönes, dickes Fell hatte, so dick, dass man kaum die Haut darunter sehen konnte.

Als Lovie etwa ein Jahr alt war, hatte sie auf einmal die äußeren Anzeichen, als wäre sie ständig in Hitze und sie hatte vergrößerte Brustdrüsen. Wir ließen beim Tierarzt ein großes Blutbild machen. Alles war normal, bis auf die Östrogenwerte in ihrem Blut. Sie waren viel zu hoch. Lovie wurde zu einem Spezialisten gebracht. Ein durchgeführtes Sonogramm zeigte Flüssigkeitsansammlungen in ihrer Gebärmutter. Sie sollte sieben Tage lang auf ein Medikament gesetzt werden, das Wehen einleitet, um zu versuchen, die Flüssigkeit herauszupressen, wobei sie tagsüber unter Beobachtung in der Tierarztpraxis bleiben musste. Meine Tierärztin meinte, das sei ein bisschen viel für sie und ich sollte sie einfach kastrieren lassen.
Wir hatten das Medikament schon bestellt und am Morgen, als die Behandlung beginnen sollte, wurde mir bewusst, dass ich Lovie nicht sieben Tage lang diesem Stress und den Schmerzen aussetzen konnte.
Ihr müsst Euch vorstellen, wie schwer diese Entscheidung für mich war. Sie war mein erster Pomeranian zum Ausstellen, und ich hatte sehr viel Geld für sie bezahlt, denn sie sollte die Stammutter meiner Zucht werden, und nun war ich dabei, die Entscheidung zu treffen, sie kastrieren zu lassen. Sie war auch mein einziger Ausstellungshund, ich hatte nur zwei Pomeranians zu dieser Zeit. Dies bedeutete, dass ich auch nicht mehr ausstellen konnte.

Nun, zu dieser Zeit verlor sie immer mehr Haare um die Rute herum. Es begann schon ziemlich aufzufallen.

Anstatt Lovie der Behandlung zu unterziehen, ließ ich sie kastrieren. Meine Tierärztin sagte mir, sie hätten noch nie eine so krankhaft veränderte Gebärmutter und Eierstöcke gesehen. Die Flüssigkeit, die man im Sonogramm gesehen hatte, hatte sich als große, mit Flüssigkeit gefüllte Zysten herausgestellt. Da wusste ich, dass ich mit der Kastration die richtige Entscheidung getroffen hatte, was Lovie wahrscheinlich auch das Leben gerettet hatte.

Meine Tierärztin sagte, dass die hohen Östrogenwerte Lovie’s Haare wie "verbrannt" hatten, und dass ihre Haare schließlich zurückwachsen würden, wenn die Werte wieder heruntergingen. Dies geschah jedoch nicht, ihr Fell wurde weiter weniger. Das Rasieren der Haare für das Sonogramm und für die Operation hatte dazu beigetragen, aber der Rest verschwand auch mit der Zeit.

Lovie’s Haut war nicht immer schwarz. Durch das fortwährende Ausgesetztsein von Sonnenlicht und Luft wurde sie immer dunkler. Ihre Haut fühlt sich nicht glatt an, sondern rauh wie Sandpapier. Wenn Lovie einen kleinen Kratzer bekommt oder einen Pustel oder irgendeine kleine Hautverletzung, und dies abheilt, dann wächst Haar an diesen Stellen. Man sieht diese kleinen Haarsträhnen auf den Fotos.
Lovie bekommt keine Medikamente. Ihre Bluttests waren immer normal und nachdem sie kastriert war, normalisierten sich auch ihre Hormonwerte wieder. Gegenwärtig ist Lovie gesund und munter, und abgesehen davon, dass sie sehr viel Energie verbraucht, um ihre Körpertemperatur zu halten, ist sie ein normaler Hund. Sie bekommt dasselbe Futter wie die anderen Hunde und sie nimmt niemals zu. Lovie liebt es, an sonnigen Tagen in der Sonne zu sein.



© 2005
Vielen Dank an Cherie und Lovie für die Geschichte und die Fotos!

Fotos © C. Roberson



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